Entdecken Sie Stewart Island Neuseeland – Ihre ultimative Reiseinfo
27. Januar 2026Stewart Island Neuseeland ist die drittgrößte Insel des Landes und liegt rund 30 km südlich der Südinsel. Wenn du Natur statt Stadt suchst, ist dieser Ort ein ideales Ziel.
Du erfährst hier, warum die Insel besonders für Vogel- und Tierfans, Wandernde und Ruhesuchende lohnt. Wenige Straßen und wenig Infrastruktur sorgen für eine ursprüngliche Atmosphäre.
Der Text gibt dir eine klare Einordnung: zuerst Überblick, dann Anreise und Fortbewegung, anschließend Natur- und Tierwelt, Wanderrouten und praktische Hinweise. So kannst du die Inhalte zielgerichtet nutzen.
Plane wetter- und logistikabhängig: Fähren, Regen und Wege beeinflussen deine Reise stärker als auf der restlichen Südinsel. Zu wichtigen Orten gehören Oban/Halfmoon Bay; Top-Erlebnisse sind Kiwis, Ulva Island und der Rakiura Track.
Wesentliche Erkenntnisse
- Die Insel bietet echte Naturerlebnisse abseits großer Touristenströme.
- Ideal für Vogelbeobachtung, Wandern und Ruhe suchende Reisende.
- Erwarte wenige Straßen und einfache Infrastruktur.
- Wetter und Logistik (Fähre, Wege) bestimmen deinen Reiseplan.
- Wichtige Orte: Oban/Halfmoon Bay; Highlights: Kiwis, Ulva Island, Rakiura Track.
Stewart Island Neuseeland im Überblick: Lage, Größe und Besonderheiten
Hier bekommst du die wichtigsten Fakten zur Position im Meer, zur Topografie und zu den Orten auf einen Blick.
Wo du die Insel findest
Die Insel liegt etwa 30 km südlich der südinsel und ist durch die Foveauxstraße getrennt. Diese Meerenge gilt als stürmisch und beeinflusst Fährverbindungen und Wetter.
Zahlen & Fakten zur Orientierung
Fläche: rund 1.680 km² (ca. 70 × 40 km). Einwohner: knapp 600, das entspricht etwa 0,36 Einw./km². Die höchste Erhebung ist der Mount Anglem/Hananui mit 980 m.
Oban und Halfmoon Bay als Basis
Der einzige größere ort ist Oban an der Halfmoon Bay. Hier startet vieles: Unterkünfte, Bootsfahrten und Wanderwege. Der Hafen gibt dir gleich einen ersten blick über die Bucht.
Rakiura – „glühende Himmel“
Der Māori-Name Rakiura bedeutet „glühende Himmel“. Das weist auf spektakuläre Sonnenuntergänge und in passenden Nächten auf die Möglichkeit der Aurora Australis hin.
Stewart Island, New Zealand, showcasing its rugged coastline and lush forests. In the foreground, vibrant trees with varying shades of green frame the scene, blending into the sandy shorelines highlighted by gentle waves lapping against the rocks. The middle ground features the island's unique topography, with rolling hills and visible hiking trails that invite exploration. The background, a stunning vista of the distant, turquoise waters of the Southern Ocean, sparkles under the warm golden light of a late afternoon sun, casting soft shadows across the landscape. The image conveys a serene and untouched atmosphere, inviting travelers to discover the beauty of this remote paradise. The composition should be wide-angle, capturing the island’s natural splendor seamlessly. No people in the image." title="A breathtaking aerial view of Stewart Island, New Zealand, showcasing its rugged coastline and lush forests. In the foreground, vibrant trees with varying shades of green frame the scene, blending into the sandy shorelines highlighted by gentle waves lapping against the rocks. The middle ground features the island's unique topography, with rolling hills and visible hiking trails that invite exploration. The background, a stunning vista of the distant, turquoise waters of the Southern Ocean, sparkles under the warm golden light of a late afternoon sun, casting soft shadows across the landscape. The image conveys a serene and untouched atmosphere, inviting travelers to discover the beauty of this remote paradise. The composition should be wide-angle, capturing the island’s natural splendor seamlessly. No people in the image." width="1024" height="796" class="aligncenter size-large wp-image-2376" />
- Merke: abgelegen, bewaldet und gebirgig – plane Zeit für Wetter und Wege ein.
- Im Kontext neuseeländischer inseln gilt diese Region als ruhiger Außenposten.
Anreise und Fortbewegung: So kommst du nach Stewart Island und vor Ort weiter
Ob du von der südinsel anreist oder weiter planst, hast du zwei klare Optionen: Fähre von Bluff oder kurzer Flug ab Invercargill. Beide Wege führen zur Stewart Island und haben ihre Vor- und Nachteile.
Fähre ab Bluff
Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde. Die Foveauxstraße kann raues wasser bringen; deshalb plane Tage Puffer ein.
„Nimm eine flexible Buchung und wähle mittlere Sitzreihen bei Seegang.“
Flug ab Invercargill
Ein Propellerflug spart Zeit. Am Zielflughafen gibt es keine Abfertigungshalle; ein Shuttle bringt dich nach Oban/Halfmoon Bay.
Unterwegs auf der Insel
Die insel hat wenige Straßen. Du bewegst dich viel zu Fuß und erreichst den besten blick auf die Bucht in Halfmoon Bay schnell vom Hafen.
| Option | Dauer | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Fähre | ~1 Stunde | Günstig, direkte Verbindung | Seegang, wetterabhängig |
| Flug | ~20–30 Min. | Schnell, landschaftlich | Transferlogistik, kleiner Flughafen |
| Vor Ort | Variabel | Ideal für Wanderungen | Wenig Infrastruktur |
Stewart Island, New Zealand. In the foreground, a picturesque ferry is docking at a charming coastal harbor, with lush green hills flanking both sides, showcasing native bush and coastal flora. In the middle ground, travelers in modest casual clothing observe the arrival, their expressions reflecting excitement and curiosity. In the background, the vibrant blue sea meets a clear sky, with a few fluffy clouds scattered above. The lighting is warm and inviting, suggesting early morning or late afternoon, capturing the serene and adventurous spirit of travel. The image conveys a sense of openness and anticipation, emphasizing the natural beauty and accessibility of Stewart Island, perfect for illustrating travel logistics." title="A scenic view depicting the arrival at Stewart Island, New Zealand. In the foreground, a picturesque ferry is docking at a charming coastal harbor, with lush green hills flanking both sides, showcasing native bush and coastal flora. In the middle ground, travelers in modest casual clothing observe the arrival, their expressions reflecting excitement and curiosity. In the background, the vibrant blue sea meets a clear sky, with a few fluffy clouds scattered above. The lighting is warm and inviting, suggesting early morning or late afternoon, capturing the serene and adventurous spirit of travel. The image conveys a sense of openness and anticipation, emphasizing the natural beauty and accessibility of Stewart Island, perfect for illustrating travel logistics." width="1024" height="796" class="aligncenter size-large wp-image-2377" />
Natur, Tierwelt und Vogelbeobachtung: Kiwis, Pinguine und klare Gewässer
Die Tierwelt hier ist überraschend nah — und oft am besten bei Dämmerung zu entdecken. Du triffst auf den Südstreifenkiwi (Rakiura Tokoeka), der zu den charakteristischen Bewohnern gehört.
Geführte Nachttrips erhöhen deine Chancen, diese kiwis zu sehen. Verhalte dich leise, nutze Rotlicht und halte Abstand, um die Tiere nicht zu stören.

Entlang der Küste findest du Gelbaugenpinguine, Albatrosse und Robben. Bootstouren zeigen dir Vögel und Meeressäuger in kurzer Zeit.
Das Wasser rund um die Bucht wirkt ungewöhnlich klar. Eine warme Strömung sorgt für bessere Sicht und eine reiche Unterwasserfauna.
Ulva Island ist ein echtes Vogelschutzgebiet. Auf dieser insel siehst du viele vogelarten ohne invasive Räuber — ein klarer Grund für den Abstecher.
Seit Juli 2022 läuft ein groß angelegtes Programm zur Eliminierung invasiver Räuber, um Bodenbrüter zu schützen.
| Art | Wo zu sehen | Beste Zeit |
|---|---|---|
| Rakiura Tokoeka (Südstreifenkiwi) | Wald- und Küstenbereiche, geführte Touren | Dämmerung/Nacht |
| Gelbaugenpinguin | Küstenabschnitte, Bootstouren | Früher Morgen/Abend |
| Albatrosse & Robben | Offshore, Bootstouren | Tagsüber |
| Vogelarten auf Ulva Island | Ulva Island (Paterson Inlet) | Ganztägig |
Naturschutz bleibt zentral: Bekämpfungsprogramme gegen Possums, Ratten, Katzen und Igel verbessern die Lage für Bodenbrüter.
Aktivitäten und Routen: Wandern, Rakiura National Park und Ulva Island
Aktivitäten reichen von halbtägigen Spaziergängen bis zu mehrtägigen Rakiura-Touren — wähle nach Kondition.
Rakiura National Park schützt seit 2002 rund 1.570 km² Fläche. Das sind etwa 93,5 % der gesamten Insel. Für dich bedeutet das: viel Natur, kaum Bebauung und klare Regeln des Department of Conservation.
Rakiura Track — Planung und Wegbeschaffenheit
Der Track ist gut markiert und in 3–4 Tage machbar. Passe Etappen an Wetter, Kondition und Tageslicht an.
Viele Abschnitte haben Boardwalks, weil Wege sonst verschlammen. Trotzdem zählen Trittsicherheit und wasserdichte Schuhe.
Übernachten: DOC‑Hütten und Biwakplätze
Außerhalb von Oban gibt es keine Lodges. Du übernachtest in DOC‑Hütten oder auf ausgewiesenen Biwakplätzen. Reserviere früh und beachte Hüttenregeln.
Praktische Hinweise und Zeitplanung
Schlamm, Regen und nasse Wurzeln sind normal. Pack feste Schuhe, Gamaschen und genug wasser sowie Verpflegung.
Für abgelegenere Touren solltest du bis zu 10 tage einplanen. Ulva Island lässt sich als kurze Bootstour einbauen und ergänzt längere Wanderungen gut.

| Route / Option | Dauer | Übernachtung | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Rakiura Track (Rund) | 3–4 Tage | DOC‑Hütten | Moderat |
| Kurztrails rund um Oban | Halbtag–1 Tag | Tagestour | Leicht |
| Mehrtagestour, abgelegene Bereiche | bis 10 Tage | Zelt / Biwak | Anspruchsvoll |
| Ulva Island Ausflug | Halber Tag | keine | Leicht |
Fazit
Zum Abschluss bekommst du die wichtigsten Entscheidungspunkte für deine Reise klar auf den Punkt.
Die Insel ist ideal, wenn du Natur, Ruhe und Tierbeobachtung höher priorisierst als Komfort und Shopping. Viel Fläche steht unter Schutz (Rakiura National Park) und prägt das Erlebnis.
Wähle zwischen Fähre und Flug nach deinen Prioritäten: Die Fähre ist kostengünstig, aber wetterabhängig. Ein Flug spart Zeit, erfordert jedoch Transfers. Plane stets Zeitpuffer ein.
Erwarte Regen, Wind und schlammige Wege. Das macht die Landschaft jedoch ursprünglich und lohnenswert.
Nutze Oban/Halfmoon Bay als Basis. Baue Ulva Island als kurzen Natur‑Boost ein und mache den Rakiura Track zum Kernabenteuer, wenn du mehrere Tage hast.
Kurze Checkliste: Unterkunft & Transfers buchen, DOC‑Regeln prüfen, wetterfeste Ausrüstung packen, Touren nach Wetterfenstern planen.
Wenn du bewusst „weniger Infrastruktur, mehr Wildnis“ suchst, lohnt sich die Anreise. Die Erfahrung bleibt nachhaltig und einzigartig.
FAQ
Wie kommst du am besten zur Insel südlich der Südinsel?
Die üblichste Anreise erfolgt per Fähre ab Bluff; die Überfahrt dauert etwa 45 Minuten bis eine Stunde und kann bei starkem Seegang unruhig werden. Alternativ bieten Regionalflüge ab Invercargill kurze Verbindungen mit Ankunft nahe Oban, dem Hauptort deiner Basis.
Wie lange solltest du für den Rakiura Track einplanen?
Plane drei bis vier Tage für den Rundweg ein, je nach Fitness und Wetter. Wege variieren von Boardwalks bis matschigen Abschnitten; Reservezeit ist nützlich, falls du mehr Vogelbeobachtung oder Ruhe wünschst.
Was musst du bei der Übernachtung außerhalb von Oban beachten?
Außerhalb von Oban findest du DOC-Hütten und Biwakplätze, oft ohne Komfort wie Strom oder fließendes Wasser. Reserviere Hütten rechtzeitig, nimm ausreichend Proviant mit und achte auf Packlisten der Department of Conservation.
Wann hast du die besten Chancen, Kiwis in freier Natur zu sehen?
Kiwis sind nachtaktiv; geführte Nachttouren erhöhen deine Chance deutlich. Rakiura Tokoeka (Südstreifenkiwi) kannst du am ehesten in abgelegenen, dicht bewaldeten Bereichen finden. Ruhiges Verhalten und respektvollen Abstand einhalten.
Lohnt sich ein Tagesausflug nach Ulva Island?
Ja. Ulva Island ist ein pestfreies Vogelschutzgebiet mit exzellenten Möglichkeiten zur Beobachtung seltener Vogelarten. Die Überfahrt ist kurz und der Besuch bietet deutliche Chancen, heimische Vögel nah zu sehen.
Welche Tierarten kannst du sonst noch erwarten?
Entlang der Küste und bei Bootstouren siehst du Pinguine, verschiedene Albatrosse und Robben. Die Gewässer sind klar; Beobachtungen gelingen oft vom Ufer, vom Boot oder bei geführten Touren.
Wie ist das Wetter und wie bereitet du dich vor?
Das Klima ist wechselhaft mit häufigem Regen und Wind. Packe wind- und wasserdichte Kleidung, schichtweise Funktionskleidung und festes Schuhwerk. Plane kürzere Tagesetappen ein und kontrolliere lokale Wetterwarnungen.
Welche Infrastruktur gibt es in Oban und Halfmoon Bay?
Oban/ Halfmoon Bay ist die einzige größere Siedlung und bietet Unterkünfte, ein paar Cafés, ein Informationszentrum der Department of Conservation und Versorgungsmöglichkeiten. Außerhalb sind Angebote stark reduziert.
Gibt es organisierte Touren zur Vogelbeobachtung und zu den Küstenorten?
Ja. Führungen zu Kiwis, Bootstouren zur Küstenerkundung und Ausflüge nach Ulva Island werden lokal angeboten. Geführte Angebote erhöhen Komfort und Sicherheit und liefern oft fundiertes Naturwissen.
Welche Naturschutzmaßnahmen solltest du beachten?
Achte auf Biosecurity-Regeln: keine fremden Samen oder Nager mitbringen, Hunde oft verboten, und Müll mitnehmen. Die Region kämpft gegen invasive Räuber; dein respektvolles Verhalten unterstützt laufende Schutzprogramme.
Wie groß ist die Insel und was bedeutet Mount Anglem/Hananui für dich?
Die Fläche ist überschaubar, doch das Gelände kann rau sein. Der höchste Punkt, Mount Anglem/Hananui, bietet Ausblicke und markante Orientierungspunkte, erfordert aber gute Vorbereitung und Trittsicherheit.
Welche Aktivitäten sind sonst noch empfehlenswert?
Neben Wandern und Vogelbeobachtung kannst du Kajak fahren, Angeln, Fotografie und entspannte Küstenwanderungen unternehmen. Plane längere Aufenthalte, wenn du abgelegene Bereiche und mehr Ruhe suchst.
Was bedeutet Rakiura und welchen kulturellen Wert hat der Name?
Rakiura heißt „glühende Himmel“ in der Māori-Sprache und spiegelt das besondere Licht und die Bedeutung des Ortes wider. Respektiere lokale Kultur und Hinweise bei Besuch von historischen oder kulturellen Stätten.


